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Linden Lab präsentiert Unternehmenslösungen zur Implementierung hinter der Firewall: Second Life Enterprise und Second Life Work Marketplace

IBM, Northrop Grumman und US-Navy unter offenen Beta-Nutzern / Stabile Plattform festigt Linden Labs Position als führender Anbieter von Unternehmenslösungen in der virtuellen Welt

München, 4. November 2009Linden Lab®, Entwickler der virtuellen 3D-Welt Second Life®, stellt heute eine offene Beta-Version seines neuen Produktes Second Life Enterprise™. welches hinter der Firewall implementiert wird, vor. Neben Informationen hinsichtlich Funktionen, Preis, Verfügbarkeit und Kunden, die am öffentlichen Beta-Programm teilnehmen, gibt das Unternehmen bekannt, einen Marktplatz für Unternehmensanwendungen und virtuelle Waren bereitzustellen. Damit können Unternehmen innerhalb ihres eigenen Netzwerks die Vorteile von Second Life nutzen: Inhalte erzeugen, Besprechungen abhalten sowie gemeinsam an Projekten arbeiten. Der Second Life Work Marketplace™ ist für Anfang 2010 geplant und ermöglicht Kunden, Inhalte von Drittanbietern zu kaufen und die virtuelle Umgebung problemlos an ihre individuellen Anforderungen anzupassen. Außerdem können die Solution Provider und auch Linden Lab von einer weiteren Einnahmequelle profitieren. Die Erweiterung der bestehenden Produktpalette durch Second Life Enterprise und Second Life Work Marketplace ermöglicht Linden Lab einer noch größeren Anzahl von Organisationen virtuelle Lösungen anzubieten, die deren täglichen Geschäftsbetrieb bereichern können.

Bereits 14 Organisationen nutzen die Beta-Version von Second Life Enterprise. IBM, Northrop Grumman, das Naval Undersea Warfare Center, DefenseWeb Technologies, die Case Western Reserve University und das New Media Consortium zählen zu den Beta-Nutzern, um nur einige zu nennen. Dank Second Life Enterprise können diese Unternehmen ihre bisher getätigten Investitionen in Second Life maximieren und die in Second Life bestehenden Inhalte sowie Arbeitsprozesse zum Teil oder auch ganz hinter die Firewall verschieben.

Die Vorteile von Second Life wie beispielsweise die erweiterten Kollaborationsmöglichkeiten und die hochentwickelte Prototyp-Simulation, verbunden mit optimierten Sicherheits-Funktionen und zentralisierter Verwaltung, bieten den Unternehmen neue Möglichkeiten im Bereich der virtuellen Zusammenarbeit. Simulation, Training, Innovation und Produktdesign bekommen eine neue Bedeutung.

Mehr als 1.400 Organisationen weltweit, darunter Großunternehmen, Bildungseinrichtungen, Regierungsinstitutionen sowie das US-Militär, nutzen derzeit Second Life als effektive und kosteneffiziente Plattform für Besprechungen, Trainings und Prototypenentwicklung. So haben Rüstungshersteller wie Northrop Grumman ihre Kosten für Forschung und Entwicklung deutlich gesenkt, indem Design- und Simulations-Szenarien in Second Life verlegt wurden. IBM konnte ferner mit der Durchführung einer virtuellen Konferenz in Second Life circa ein Fünftel der Kosten gegenüber einer Veranstaltung in der echten Welt einsparen, was etwa 217.000 Euro (320.000 US-Dollar) entspricht.

Ab sofort haben Unternehmen die Möglichkeit, Second Life (gehostet von Linden Lab) oder Second Life Enterprise als eigenständige Lösung hinter ihrer Firewall zu implementieren, oder eine Kombination aus beidem zu verwenden. Second Life Enterprise basiert auf der gleichen grundlegenden Technologie wie Second Life. Es nutzt die gleichen Kommunikationskanäle – einschließlich Voice-Over-IP mit Raumklang, Text-Chat und 3D-Interaktion – und bietet eine identische Benutzeroberfläche. Bestehenden Second Life-Nutzern wird somit die Migration zur Umgebung hinter der Firewall leicht gemacht.

,,Die Second Life Enterprise-Version bietet eine großartige Kombination aus Werkzeugen für virtuelle Zusammenarbeit, Gestaltung von virtuellen Inhalten und Kommunikation sowie weiteren Ressourcen", erklärt Françoise Legoues, Vice President Innovation Initiatives bei IBM. ,,Wir waren eines der Unternehmen, die die Second Life-Plattform früh angenommen haben. Seitdem die Technologie hinter der Firewall nutzbar ist, setzen wir diese unternehmensweit ein."

Einige Hauptmerkmale der Second Life Enterprise Beta-Version:

  • Die Plattform läuft vollständig innerhalb des Unternehmensnetzwerks und bietet somit die gleiche Sicherheit wie das Intranet. Dank umfangreicher Authentifizierungsprozesse und Zugangskontrollen, können vertrauliche Informationen, Prototypen und Trainingsunterlagen sicher über Second Life Enterprise bereitgestellt werden.
  • Hochentwickelte Anwendungen für visuelle 3D-Effekte, Voice-over-IP mit Raumklang und Text-Chat, erlauben dem Anwender, bequem Media-Dateien hochzuladen, gemeinsam mit Kollegen an Dokumenten zu arbeiten und individuelle Inhalte zu erzeugen.
  • Sieben bereits vorgefertigte virtuelle Regionen, ein großes Auditorium, zwei Konferenzzentren und eine Anzahl an Sandkästen, in denen die Anwender virtuelle Produkte testen und sich am Bauen üben können, stehen den Nutzern zur Verfügung. Des Weiteren kann der Kunde aus einer Reihe von Business-Avataren auswählen. Dank der bereits vorgefertigten Arbeitsplätze und Avatare kann Second Life Enterprise direkt nach der Installation eingesetzt werden. Darüber hinaus haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre bereits bestehenden Inhalte von Second Life in Second Life Enterprise Beta zu überführen und somit die bereits getätigten Investitionen zu maximieren.
  • Eine zentrale Administration ermöglicht das Management der gesamten Umgebung einschließlich Nutzer, Regionen und Inhalten aus einer zentralen Stelle mit kompletter LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) Integration. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Nutzer ihre realen Namen für ihre Avatare nutzen können.
  • Die hoch entwickelte Infrastruktur kann bis zu acht Regionen und 800 Nutzer gleichzeitig unterstützen.

„Virtuelle Welten haben das Potenzial, einen sicheren und kosteneffizienteren Ansatz für einige der derzeitigen Einsatzgebiete der Navy zu bieten. Das Naval Undersea Warfare Center (NUWC) hat mit Linden Lab zusammengearbeitet, um eine Serienversion von Second Life Enterprise zu entwickeln, die den hohen Datensicherheitsanforderungen des Militärs genügt.“, erklärt Douglas Maxwell, Program Technology Lead bei NUWC Metaverse Strategic Initiative. „Das Hosten von Second Life Enterprise auf einem sicheren Netzwerk ermöglicht es uns, mit sensiblen Informationen Trainings durchzuführen, operative Übungen zu konzipieren und an gemeinschaftlichen Engineering-Projekten zu arbeiten.“

Der Second Life Work Marketplace, der im ersten Halbjahr 2010 auf den Markt kommen wird, ermöglicht Nutzern die Second Life Enterprise Umgebung noch weiter an ihre Anforderungen anzupassen, indem sie Inhalte von Drittanbietern testen, durchsuchen und kaufen können. Dies verringert den Zeitaufwand, der normalerweise für Implementierung und Training aufgebracht werden muss. Second Life Enterprise Kunden können ihre virtuelle Umgebung gemäß ihren individuellen Anforderungen und Zielen einfach gestalten.

Der Work Marketplace ermöglicht es Second Life Firmenkunden, die bereits enorme Anzahl an professionell und qualitativ hochwertig erstellten Inhalten aus Second Life zu nutzen.

Neben der Eröffnung neuer Umsatzkanäle für Linden Lab, bietet der Work Marketplace den Mitgliedern des Second Life Solution Provider Programms die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen einem größeren Publikum anzubieten und so ihre generierten Umsätze zu erhöhen.

„Wir haben sehr eng mit unseren Unternehmenskunden zusammengearbeitet, um eine Lösung zu entwickeln, die sich nahtlos in ihr bestehendes Netzwerk einfügt und sie unterstützt, die realen geschäftlichen Hürden und Herausforderungen zu meistern“, sagt Mark Kingdon, CEO von Linden Lab. „Second Life Enterprise Beta ist eine ideale Ergänzung unseres bisherigen Angebots für Firmenkunden. So haben wir nun eine Lösung, die auf die spezifischen Bedürfnisse zahlreicher Unternehmen und Organisationen zugeschnitten ist. Zusätzlich können Second Life Enterprise Kunden, den auch größten Vorteil von Second Life für ihre Arbeit nutzen: die ungeheuer große Vielfalt an virtuellem Inhalt. Diesen können Sie in ihrer sicheren Umgebung hinter der Firewall verwenden. Dass Großunternehmen wie IBM und Northrop Grumman auf Second Life Enterprise Beta setzen, ist eine enorme Bestätigung des Produkts selbst und auch unserer Unternehmensstrategie.“

Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für Second Life Enterprise beginnen ab 37.300 Euro (55.000 US-Dollar) (exkl. MwSt.). Die Beta-Phase läuft voraussichtlich noch bis Ende des Jahres. Second Life Enterprise wird im Laufe des ersten Halbjahres 2010 öffentlich verfügbar sein.

Der Second Life Work Marketplace befindet sich noch in der Entwicklung. Die geschlossene Alpha-Phase ist für das Ende des ersten Quartals 2010 geplant.

Weitere Informationen zu Second Life Enterprise sowie die Möglichkeit, sich als Second Life Enterprise Beta-Channel Partner, beziehungsweise -Reseller zu akkreditieren, finden sich unter http://work.secondlife.com/de-DE or email business@lindenlab.com.

Über Second Life und Linden Lab

Second Life, die weltweit führende 3D-Technologie-Plattform, wurde von Linden Lab im Jahr 2003 entwickelt und auf den Markt gebracht. Benutzer, Einwohner genannt, können Inhalte selbst erstellen, mit anderen kommunizieren, Unternehmen gründen, mit anderen zusammenarbeiten und andere ausbilden. Seit seiner Markteinführung verbrachten Nutzer mehr als eine Milliarde Stunden in Second Life und setzten mehr als eine Milliarde US-Dollar untereinander um.

Eine breitgefächerte Anwenderbasis, die Konsumenten, Ausbilder, medizinische Wissenschaftler und große Unternehmen umfasst, trug dazu bei, dass Second Life weltweit zu einer der größten Plattformen für anwendererzeugte Inhalte wurde.

Linden Lab wurde 1999 vom Vorstandsvorsitzenden Philip Rosedale gegründet. Der Firmen-Hauptsitz befindet sich in San Francisco. Das Unternehmen entwickelt revolutionäre, umfassende Technologien, welche die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, interagieren, lernen und Inhalte erstellen, verändert. Linden Lab ist ein gewinnträchtiges Unternehmen in Privatbesitz. Angeführt von CEO Mark Kingdon, verfügt es über mehr als 300 Mitarbeiter in den USA, Europa und Asien.

Für weitere Informationen oder Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:
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